Wenn du dir THCP-Gummies oder HHC-Gummies ansiehst, fragst du dich wahrscheinlich: Welches ist wirklich stärker? Vielleicht hast du schon von Leuten gehört, die nach THCP-Gummies suchten, weil sie dachten, es sei wie eine überladene Version von THC. Oder du hast Freunde, die HHC lieber nehmen, weil es angeblich „sanfter“ ist. Aber was stimmt wirklich? Hier ist die klare, einfache Antwort - ohne Marketing-Fluff, nur Fakten.
THCP ist deutlich stärker als HHC - aber warum?
THCP, kurz für THCP (Tetrahydrocannabiphorol), ist ein natürlich vorkommendes Cannabinoid, das 2019 von italienischen Forschern entdeckt wurde. Seine chemische Struktur unterscheidet sich von THC dadurch, dass es eine siebengliedrige Seitenkette hat - statt der fünf bei herkömmlichem THC. Diese längere Kette bindet viel fester an die CB1-Rezeptoren im Gehirn. Studien zeigen, dass THCP bis zu 33-mal stärker an diese Rezeptoren bindet als Delta-9-THC. Das bedeutet: Eine kleine Menge THCP kann eine sehr intensive Wirkung haben.
HHC, oder HHC (Hexahydrocannabinol), ist ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid, das aus THC durch Hydrierung entsteht - ähnlich wie bei der Herstellung von Margarine aus Pflanzenöl. Es ist stabil, langlebig und weniger anfällig für Licht und Wärme. Die Wirkung von HHC ähnelt der von THC, aber sie ist in der Regel um 20 bis 30 % schwächer. Viele Nutzer beschreiben HHC als eine ruhigere, klarere Version von THC - weniger anxiety-induzierend, aber immer noch psychoaktiv.
Die Zahl spricht für sich: THCP ist nicht nur leicht stärker - es ist eine Größenordnung intensiver. Einige Labortests zeigen, dass bereits 1-2 mg THCP eine starke Wirkung entfalten können, während HHC typischerweise 10-15 mg benötigt, um eine ähnliche Wirkung zu erzielen.
Wie fühlt sich THCP im Vergleich zu HHC an?
Die Erfahrungen von Nutzern sind sehr unterschiedlich - aber konsistent in einem Punkt: THCP fühlt sich an wie ein intensiveres, fast überwältigendes Hoch. Es kommt schneller, hält länger und wirkt körperlich schwerer. Viele berichten von starken körperlichen Empfindungen - ein tiefes Kribbeln, Muskelentspannung, manchmal sogar Benommenheit. Es ist kein „Spaß-Hoch“, sondern eher ein tiefes, fast meditatives Erlebnis. Für Anfänger ist THCP riskant. Ein zu hoher Dosierung kann zu Übelkeit, Schwindel oder sogar leichten Halluzinationen führen.
HHC dagegen ist sanfter. Es wirkt wie ein gut abgestimmtes THC: klare Gedanken, leichte Euphorie, angenehme Entspannung. Viele nutzen HHC-Gummies, um abends abzuschalten, ohne sich überwältigt zu fühlen. Es ist weniger wahrscheinlich, dass HHC Angstzustände auslöst. Es ist auch weniger wahrscheinlich, dass es zu einer starken „Crash“-Phase nach der Wirkung kommt. Für Menschen, die THC nicht gut vertragen, ist HHC oft die bessere Wahl.
THCP-Gummies vs. HHC-Gummies: Was ist wirklich drin?
Beide Produkte werden meist als Gummies angeboten - aber die Dosierung ist kritisch. Viele THCP-Gummies enthalten 5-10 mg pro Stück. Das klingt wenig - aber bei THCP ist das mehr als genug. Einige Anbieter werben mit 20 mg THCP pro Gummy. Das ist kein Snack, das ist eine pharmakologische Dosis. Die meisten Nutzer, die das probieren, berichten von einem Tag, an dem sie sich wie in einem Traum gefühlt haben - nicht unbedingt angenehm.
HHC-Gummies hingegen kommen typischerweise mit 10-25 mg pro Stück. Das ist vergleichbar mit einer starken THC-Gummibärchen-Dosis. Viele Menschen nehmen zwei HHC-Gummies und fühlen sich gut - entspannt, aber präsent. Die Wirkung setzt nach 45-90 Minuten ein und hält 4-6 Stunden an. THCP kann bis zu 8 Stunden wirken, besonders bei höheren Dosen.
Ein wichtiger Punkt: THCP-Gummies sind oft schwerer zu dosieren, weil sie so stark sind. Viele Hersteller geben keine klaren Dosierungsempfehlungen an. HHC-Gummies sind in der Regel besser standardisiert - weil sie länger auf dem Markt sind und mehr Erfahrungswerte existieren.
Wie sicher sind THCP und HHC?
Beide Stoffe sind nicht von der FDA oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen. Sie sind nicht als Medikamente geprüft. Aber das bedeutet nicht, dass sie unsicher sind - sie sind einfach unreguliert.
THCP hat kaum Langzeitstudien. Die Wirkung auf Herzfrequenz, Blutdruck oder psychische Gesundheit ist nicht gut dokumentiert. Es gibt Berichte von Menschen, die nach THCP-Einnahme starke Panikattacken hatten - besonders wenn sie keine Erfahrung mit starken Cannabinoiden hatten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass THCP toxisch ist - aber es ist unvorhersehbar.
HHC hat eine längere Nutzerhistorie. Es wird seit den 1940er Jahren synthetisiert und war in den 1980er Jahren in der Forschung präsent. Heute wird es in vielen Ländern als „nicht-psychoaktive Alternative“ vermarktet - obwohl es das nicht ist. Die meisten Berichte über Nebenwirkungen von HHC sind mild: trockener Mund, leichte Müdigkeit, selten Übelkeit. Es gibt keine dokumentierten Fälle von Überdosierung mit tödlichem Ausgang.
Beide Substanzen können positive Effekte haben - Schmerzlinderung, Schlafverbesserung, Stressabbau. Aber THCP ist wie ein V8-Motor in einem Fahrrad: Leistung ja - aber nicht für jeden geeignet.
Wer sollte THCP nehmen? Wer sollte HHC wählen?
Wenn du:
- schon lange THC genutzt hast und nach etwas Neuem suchst
- ein hohes Toleranzniveau hast
- keine Angst vor intensiven, langanhaltenden Erfahrungen hast
- und du in einer ruhigen, sicheren Umgebung bist
…dann könnte THCP eine interessante Erfahrung sein. Aber fang mit 1-2 mg an. Nicht mehr. Und warte mindestens zwei Stunden, bevor du mehr nimmst.
Wenn du:
- neu bei Cannabinoiden bist
- Angst vor Überwältigung hast
- oder einfach eine entspannte, klare Wirkung willst
- oder du HHC-Gummies schon ausprobiert hast und zufrieden warst
…dann bleib bei HHC. Es ist die sicherere, vorhersehbarere Wahl. Du bekommst eine gute Wirkung - ohne Risiko, das Gefühl zu verlieren.
Was ist mit dem Recht?
In Österreich ist HHC derzeit in einer Grauzone. Es ist nicht ausdrücklich verboten, aber auch nicht legalisiert. THCP ist noch weniger klar. Die Behörden betrachten beide als „synthetische Cannabinoide“ und könnten sie unter das Betäubungsmittelgesetz fallen lassen. Viele Anbieter verkaufen sie als „nicht für den menschlichen Konsum“ - ein juristischer Trick. Du bist auf dich selbst gestellt. Kaufe nur von Anbietern, die Laborberichte bereitstellen. Und vermeide Produkte ohne Angabe der genauen Dosierung.
Fazit: THCP ist stärker - aber das heißt nicht, dass es besser ist
Ja, THCP ist deutlich stärker als HHC. Viel stärker. Aber Stärke ist nicht immer besser. Wenn du nach einem klaren, entspannten Gefühl suchst, ist HHC die bessere Wahl. Wenn du nach einem tiefen, fast mystischen Erlebnis suchst - und du weißt, was du tust - dann könnte THCP etwas für dich sein. Aber geh mit Respekt an die Sache ran. Ein THCP-Gummy ist kein Süßigkeitenstück. Es ist ein starker Wirkstoff. Und wie bei allem, was stark ist: Weniger ist oft mehr.
Ist THCP legal in Österreich?
THCP ist in Österreich nicht ausdrücklich verboten, aber auch nicht legalisiert. Es wird von Behörden als synthetisches Cannabinoid betrachtet und könnte unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Der Verkauf erfolgt oft unter der Klausel „nicht für den menschlichen Konsum“, was rechtlich eine Grauzone darstellt. Kauft man THCP, ist man auf eigene Verantwortung.
Kann man HHC und THCP zusammennehmen?
Technisch möglich - aber extrem riskant. Die Wirkungen addieren sich nicht einfach, sie verstärken sich exponentiell. Wer HHC und THCP kombiniert, läuft Gefahr, eine starke Überlastung des Nervensystems zu erleben - mit Schwindel, Übelkeit, Angstzuständen oder Verwirrung. Es gibt keine sicheren Dosierungsrichtlinien für diese Kombination. Unterlassen.
Wie lange hält die Wirkung von THCP an?
Die Wirkung von THCP setzt nach 60-90 Minuten ein und kann bis zu 8 Stunden anhalten - besonders bei höheren Dosen. Im Vergleich dazu hält HHC typischerweise 4-6 Stunden an. THCP wirkt länger, weil es langsamer vom Körper abgebaut wird.
Warum sind THCP-Gummies so teuer?
THCP ist extrem schwer herzustellen. Es kommt nur in winzigen Mengen in der Hanfpflanze vor, und die synthetische Herstellung ist komplex und teuer. Ein Gramm THCP kann bis zu 10-mal so viel kosten wie ein Gramm HHC. Deshalb sind THCP-Gummies oft teurer - und oft auch schlechter dosiert, weil Anbieter versuchen, Kosten zu sparen.
Kann man von HHC oder THCP abhängig werden?
Beide Substanzen wirken auf dieselben Gehirnrezeptoren wie THC. Regelmäßiger Konsum kann zu einer Toleranzentwicklung führen - das heißt, man braucht immer mehr, um die gleiche Wirkung zu erreichen. Psychologische Abhängigkeit ist möglich, besonders bei intensiver Nutzung von THCP. Körperliche Abhängigkeit ist weniger wahrscheinlich als bei Alkohol oder Opioiden, aber Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen oder Reizbarkeit wurden berichtet.