Drogentest und Cannabinoide: Was wirklich nachweisbar ist
Ein Drogentest, ein standardisierter Nachweis von Substanzen im Körper, meist über Urin oder Blut. Auch bekannt als Urintest, wird er bei Arbeitsplätzen, Sportverbänden oder Polizeikontrollen eingesetzt – und erkennt nicht nur illegale Drogen, sondern auch viele Cannabinoide, die du vielleicht für harmlos hältst. Viele glauben, wenn etwas legal verkauft wird, ist es auch unsichtbar für Tests. Das ist ein gefährlicher Irrtum.
HHC, ein semi-synthetisches Cannabinoid, das oft als milde Alternative zu THC beworben wird, wird im Körper fast genau wie THC abgebaut. Die Metaboliten, die dabei entstehen, sind identisch mit denen von Delta-9-THC – und genau die suchen Laboratorien bei Drogentests. Selbst wenn du nur ab und zu HHC-Gummis nimmst, kann es nach drei bis sieben Tagen noch nachweisbar sein. Bei regelmäßigem Konsum sogar länger als zwei Wochen. Und nein: Die Tatsache, dass HHC in manchen Ländern legal ist, ändert nichts daran. Der Test erkennt die Chemie, nicht die Rechtslage.
THC, das bekannteste psychoaktive Cannabinoid aus der Hanfpflanze, ist der Hauptgrund, warum Menschen Drogentests nicht bestehen. Egal ob als Öl, Gummibärchen oder Vape – wenn du THC konsumierst, bleibt es im Fettgewebe und wird langsam freigesetzt. Ein einziger Gummibärchen mit 10 mg THC kann ausreichen, um einen Test positiv zu machen – besonders wenn du klein bist, wenig Bewegung hast oder es oft nimmst.
CBD, ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das oft für Schlaf, Schmerzen oder Stress genutzt wird, hingegen wird in den meisten Standardtests nicht gesucht. Es ist kein Betäubungsmittel und hinterlässt keine Metaboliten, die mit THC verwechselt werden. Aber: Wenn das Produkt, das du nimmst, auch nur geringe Mengen THC enthält – und viele CBD-Produkte tun das – dann kann es trotzdem positiv werden. Reinheit zählt. Ein CBD-Öl mit 0,3 % THC klingt wenig, aber bei hoher Dosis oder häufiger Einnahme reicht es aus, um den Test zu gefährden.
Was viele nicht wissen: Auch THCP, das extrem starke Cannabinoid, das in Gummibärchen auftaucht, wird im Körper in THC-artige Stoffe umgewandelt. Es wirkt 30-mal stärker als THC – und bleibt deshalb auch länger im Körper. Selbst wenn du nur ein einziges THCP-Gummibärchen nimmst, könntest du einen Drogentest beeinflussen. Die Werbung mit „natürlich“ oder „pflanzlich“ sagt nichts über die Nachweisbarkeit aus.
Es gibt keinen sicheren Weg, einen Drogentest zu „überlisten“. Trinken, Sauna, Vitamine – alles das sind Ablenkungsmanöver ohne wissenschaftliche Grundlage. Der einzige wirkungsvolle Schutz: Du lässt die Substanzen weg, die du nicht testen lassen willst. Wenn du HHC, THC oder THCP konsumierst, dann akzeptierst du das Risiko – egal wie legal oder natürlich es klingt.
Wenn du CBD nutzt, um Stress zu reduzieren oder besser zu schlafen, dann achte darauf, dass das Produkt wirklich THC-frei ist – und nicht nur „unter 0,3 %“. Frag nach dem Zertifikat. Lies die Laborberichte. Und wenn du weißt, dass du in drei Tagen einen Test hast: Dann lass es einfach sein. Kein Gummibärchen, kein Vape, kein Öl. Es ist nicht die Wirkung, die dich gefährdet – es ist die Chemie, die dein Körper nicht kontrollieren kann.
Unten findest du alle Artikel, die dir zeigen, wie verschiedene Cannabinoide im Körper wirken, wie lange sie nachweisbar bleiben und was du wirklich tun kannst, um dich zu schützen – ohne auf Informationen zu verzichten, die dir helfen, gesund zu bleiben.
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